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FD: M-16A

Man bekommt ja immer das, wofür man bezahlt hat. Was ich bei einem Preis von 50 Euro erwartet hatte? Ich wollte mich halt mal überraschen lassen. Eigentlich stehe ich nicht so auf Gewehre und dies war dann auch mein letztes. Leider bin ich nicht reich genug um 400 Euro und mehr für ein solides Teil auszugeben. Und eigentlich sehe ich es auch nicht ein, ist ja nur ein Hobby.

Das M16-A besteht komplett aus billigstem Plastik. Es klappert und scheppert an allen Enden und Ecken. Um wenigstens etwas Gewicht hinzubekommen, wurde die Schulterstütze etwas beschwert, was das Gerät aber auch nur auf knapp 900 Gramm puscht. Zudem sind einige Stellen schlecht verarbeitet, so mußte ich z.B. den Handgriff erst zusammendrücken, der war nicht richtig befestigt.


Spannt man die Feder und läßt den Spannhebel "schnalzen", wird man mit einem "trrrrrrrring" der allerschönsten Sorte beglückt. Das Geräusch ist nicht nur äußerst nervig, sondern spiegelt die komplette Verarbeitung der Waffe wieder: Sie ist einfach ein billiges Teil. Das Magazin droht fast auseinanderzufallen, ich habe die Klebekanten nochmal selbst mit Superkleber überzogen. Dafür hat das Magazin eine geniale "Nachladefunktion", aber das ist dann auch schon das einzig positive an dem Teil. Die Zufuhrfeder ist bereits angerostet und sieht nicht danach aus das die lange durchhält.

Die Visierung geht in Ordnung, die Klappkimme weißt zwei verschieden große "Gucklocher" auf, was das bringen soll weiß ich nicht. Die Sicherung funktioniert tatsächlich, was ich schon fast nicht mehr geglaubt hatte. Das Zweibein gehört übrigens nicht dazu.


Beim Schießen auf 5 Meter zeigt das Spielzeug eine ordentliche Leistung, da ging alles ins Schwarze. Auf 8 Meter merkt man die 0,4 Joule aber ganz deutlich. Da is' nix mehr mit "alles auf die 12". Das teil streut dann wie eine Schrotflinte.

Fazit: Finger weg! Das M16-A von Bell ist nichtmal für Sammler interessant. Ich werde sie mit Silikonöl einfetten und dann an die Wand hängen. Von Weitem sieht sie dann aus wie echt.

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