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"Gefällt mir"-Button von Facebook sendet Daten

Da behaupte ich ja immer, dass ich mich im Internet auskenne, was sicher auch zutreffen mag. Was sich die cleveren Programmierer aber so alles ausdenken, dass übersteigt dann doch meinen Horizont. Ein aufmerksamer Leser machte mich darauf aufmerksam, das ich mit dem "Gefällt mir"-Button von Facebook meine Besucher quasi an Facebook melde.

Der Facebook-Button "Gefällt mir"

Da war ich dann doch verblüfft, denn das Script, mit welchem man diesen Button in seine Webseite einbindet, sendet immer Daten des Besuchers an Facebook! Ist dieser paralell auch noch in seinen FB-Account eingeloggt, kann Facebook sogar ein Profil des Accounts anlegen und speichert alle Seiten, in denen dieser Button eingebaut ist. Diese Daten sind dann, der Albtraum jedes Datenschützers, direkt einen realen Account zuzuordnen! Dazu setzt das Script ein s.g. Cookie mit einer Gültigkeit von zwei Jahren. Dieses Cookie wird vom Browser jedesmal ungefragt an die Facebook-Server übermittelt, sobald man entweder Facebook selbst besucht oder eine Seite aufruft, in dem der "Gefällt mir"-Button eingebunden ist.

Cookies blockieren

Um das zu verhindern, kann man dem Browser mitteilen, dass es Cookies von Drittanbietern blockiert. Dabei kann es aber passieren, dass der Button auf den entsprechenden Webseiten gar nicht mehr funktioniert. Wenn Sie da sowieso nie draufklicken, hier die Einstellungen für Firefox:

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2Klick-Lösung

Auf meiner Webseite habe ich nun die 2Klick-Lösung installiert, wie sie von Heise vorgeschlagen wurde. Bei dieser Variante müssen Sie zunächst den Button scharfschalten und erst dann werden Ihre Daten übermittelt und Sie können auf "Gefällt mir" klicken. Vor diesem ersten Klick werden keinerlei Daten gespeichert oder gesendet!

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Kommentare

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henni am :

ost ja klasse. wusste ich noch gar nicht. gleich mal anwenden.

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