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Ich bin ein Foodie

Ich gebe es zu, ich mache es auch. Ich fotografiere mein Essen und poste es nicht nur im eigenen Blog, sondern auch auf Facebook. Das hat gar nicht so viel damit zu tun, dass ich bereits ein eigenes Kochbuch veröffentlich habe, das liegt einfach daran, dass mir das Spaß macht.

Dieses Hobby, von den vielen komplett genervten Social-Community-Fachexperten als Food-Pornografie betitelt, macht einfach Spaß und ich will damit auch keine Welle von Kommentaren unter das jeweils gepostete Essen heraufbeschwören. Meistens werden die Bilder überhaupt nicht kommentiert und nur vereinzelnd "geliked". Trotzdem höre ich nicht auf damit, auch wenn mich dies schon Dutzende von "Freunden" in Facebook gekostet hat, die nun meinen Account meiden wie eine verfaulte Kartoffel.

Normale Hausmannskost oder gehobene Kochkunst

Die wenigen Kommentare, die ich bekomme, beziehen sich dann auch meistens darauf, ob ich tatsächlich jeden Mittag so aufwendig koche und anrichte. Und ja, das koche ich tatsächlich so, nur das Anrichten wird speziell für das Foto etwas zelebriert. Angefangen habe ich am in meinem Blog am 6. Juni 2011 mit dem Posten von Leberkäse, Salzkartoffeln und Spinat. Also nichts besonderes, normale Hausmannskost. Dazwischen befinden sich dann aber auch Bilder von Schweinemedaillons im Speckmantel mit Prinzessinnenböhnchen und Petersilienkartoffeln. Dazu eine leckere, natürlich selbst gemachte Bratensoße.

Über 500 Bilder!

Inzwischen befinden sich 137 Bilder in dieser Datenbank im Blog und auf Picasa sind es noch ein paar mehr, 2009 sind es über 70 Bilder, 2011 sogar über 300 Bilder und 2012 immerhin 144 Bilder. Warum ich 2010 nicht ein Bild gemacht habe, ist leicht zu erklären, denn die Bilder 2009 waren die Bilder für mein Kochbuch und demnach habe ich mit dem Fooding erst 2011 so richtig losgelegt. Natürlich werden die Bilder nun weniger, denn ich habe schon alles gekocht, was es als Hausmann zu kochen gibt. Viel Neues kann da nicht mehr kommen.

Und was soll das nun?

Jetzt packen Sie sich doch mal an die Nase und sagen Sie mir, was Sie am 24. Juni 2011 gegessen haben. Das wissen Sie nicht? Ich schon, es war Maccaroni in Tomatensoße, Chilli und Parmesan. Sehen Sie, da haben wir doch schon einen Grund, sein Essen ins Netz zu stellen? Was sagen Sie, es ist doch völlig unwichtig, was Sie am 24. Juni 2011 gegessen habe? Klar ist es das! Aber interessant, oder nicht?

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