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Geldwäsche: Investment-Portfolio

Das hört wohl nie auf, weil jeden Morgen ein Dummer aufsteht, der drauf reinfällt:

Hallo

Ich habe ein Investment-Portfolio, das Geld in meiner Bank in China, die ich einfach für Sie als Empfänger übertragen können hinterlegt beinhaltet. Die Transaktion ist ohne Risiko, weil es strategisch geplant worden zu vervollständigen erfolgreich.

Kontaktieren Sie mich auf meiner E-Mail-Adresse unten für weitere Details.

Mit freundlichen Grüßen,

Peter Wong
Email: ppwong12@aol.jp

Stellen Sie sich dabei bitte folgende Fragen:

  1. Warum werden Sie nicht direkt angesprochen?
  2. Wie kommen die ausgerechnet auf Sie?
  3. Warum ist die Mail in einem so schlechten Deutsch verfasst?
  4. Warum gibt es weder Adresse, noch Telefonnummer?
  5. Warum wird die Bank nicht genannt?
  6. Warum lautet die eMail-Adresse im Text auf "aol.jp", in Wirklichkeit kommt die Mail aber von "onmicrosoft.com? Und warum liegen da weder eine Webseite, noch irgendwelche Domaindaten vor?

Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen nicht ausführlich beantworten können, dann sollten Sie die Finger davon lassen.

Was dahinter steckt

Version 1: Abzocke mit Gebühren (Vorschussbetrug)

Diese Masche wurde von der s.g. Nigeria-Conncetion "erfunden", die bereits seit über 20 Jahren mit dieser Masche Millionen von Dollars einsacken. Wurden die Briefe früher tatsächlich mit der Post verschickt, kommen solche Angebote heute per Internet.

Es melden sich diverse Herren bei Ihnen, die Ihnen weißmachen wollen, dass sie verdammt viel Geld aus China, oder irgendeinem anderen Land, herausschaffen wollen. Meistens handelt es sich dabei um viele Millionen Euro. Ihnen wird dabei eine Provision versprochen. Leider, leider ist es aber so, dass Gebühren in Deutschland fällig werden, meist im drei–  oder vierstelligen Bereich, die man –  natürlich vorher –  überweisen muss. Das Geld sieht man nie wieder und von den vielen Millionen natürlich auch nicht.

Version 2: Geldwäsche

Bei einer anderen Masche wird Ihnen eine Provision versprochen, wenn Sie in Deutschland ein Konto eröffnen und den Gaunern die Kontonummer mitteilen. In diesem Fall gehen dann ebenfalls tausende von Euros über dieses Konto und Sie bekommen tatsächlich eine Provision. Dieses Geld ist aber komplett illegal, denn es stammt meistens aus Kreditkartenbetrügen oder Phishing-Raubzügen. Wenn Sie dabei erwischt werden, wandern Sie in den Knast. Geldwäsche ist, auch bei "Unwissenheit", strafbar. Der schönste Satz im deutschen Gesetzbuch ist nämlich:"Unwissenheit schützt nicht vor Strafe".

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