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Versuchter Überweisungsbetrug

Wenn Sie einmal wissen möchten, was Kriminelle mit den geklauten Daten aus dem Internet machen, dann schauen Sie sich mal das hier an:

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Überweisungsbetrug per Post

Dieser Brief kam heute bei meiner Bank an. Zum Glück wohne ich zwei Stockwerke drüber und die nette Dame hinter dem Schalter dachte sich, den ruftste doch jetzt mal an und fragst ihn, warum er eine Überweisung mit der Post schickt, obwohl er direkt oben über der Bank wohnt. Und warum er fast 600 Euro nach Polen schicken will, weil das ganz und gar nicht seinem Verhalten bei Überweisungen entspricht. Zudem unterschreibe ich nicht mit “oe”, warum sollte ich das machen?

Geklaute Daten

Woher die Daten stammen? Aus irgendwelchen gehackten Online-Konten, wo ich irgendwann einmal irgendwas eingekauft und dort meine Daten hinterlassen habe. Sie erinnern sich: erst letztes Jahr ging die Meldung durch die Welt, dass mehr als 1 Milliarde Kontendaten zum Verkauf angeboten werden.

Kripo eingeschaltet

Natürlich habe ich die Kripo informiert, die müssen jeden Augenblick da sein. Passieren wird da aber nicht viel, denn es ist ja "kein Schaden entstanden". Wenn die Mitarbeiterin der Bank nicht so aufmerksam gewesen wäre, wäre ich nun um fast 600 Euro ärmer. Allerdings sind die Banken gegen solche Schäden versichert und man hätte mir den Betrag erstatten müssen. Die Mitarbeiter sind verpflichtet (Sorgfaltspflicht) die Unterschrift auf Überweisungsträgern, die mit der Post kommen, zu überprüfen. Was sicher, im Laufe des Tagesgeschäftes, nicht immer gemacht wird. Die oben gemachten Unterschrift ist an meiner Originalunterschrift meilenweit entfernt.

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