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Freizeit auf Schloss Matschatsch

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Ich weiß auch nicht, warum ich gerade an diese Freizeit denken muss. Das war 1974, ich war 9 Jahre alt, als mich das Jugendamt auf eine Freizeit nach Tirol schickte, in das Schloss Matschatsch. Auch hier war ich leider, als “süßer Fratz”, vor sexuellen Übergriffen nicht sicher, denn eine der Erzieherinnen holte mich in ihr Bett und versuchte später, während einer Nachtwanderung (vermutlich aus Angst vor Aufdeckung), mich zu erwürgen. Wäre ein anderer Betreuer, Karl-Heinz, nicht dazwischen gegangen und hätte sie mit seinem lauten Rufen meines Namens verjagt (man war inzwischen auf der Suche nach mir), könnte ich heute diesen Text nicht mehr schreiben. Da ich den Angreifer nicht erkennen konnte, wurde das nie aufgeklärt, denn Karl-Heinz holte natürlich die Polizei, da ich Würgemale am Hals hatte und sehr verängstigt war. Den Zusammenhang zwischen dem sexuellen Missbrauch und dem Tötungsversuch habe ich erst beim Schreiben meiner meiner Biographie erkannt. Erinnern kann ich mich an diese Nacht, als wäre sie gestern gewesen.

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