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Auf Wiedersehen Facebook? Eher nicht!

Es ist mal wieder so weit, ich habe mal wieder von Facebook die Schnauze voll. Und diesmal wird das hoffentlich auch so bleiben. Ich weiß, ich habe dies schon öfters getan und mich damit mehrfach blamiert, aber die Kommunikationssucht war immer stärker als die Angst nicht mehr ganz ernst genommen zu werden. Das ist jetzt vorbei. Die letzten 20 Jahre meines Lebens habe ich mehrere Süchte erfolgreich bekämpft, warum sollte ich denn mit dieser Sucht eine Ausnahme machen? Das öffentliche Facebook ist für mich Geschichte.

Facebook ist eine Krankheit

Seit Wochen schüttele ich nur noch den Kopf, was auf Facebook oder auch Youtube abgeht. Der Umgang untereinander ist komplett verroht, man wird diffamiert, beschimpft, es werden Lügen erzählt und in der schönen Scheinwelt der Anonymität kann man so richtig seinen inneren Schweinehund rauslassen. Das ist eine Sache, die mich an den “sozialen” Medien extrem stört: sie sind schon lange nicht mehr sozial. Jeder unterbemittelte Vollidiot kann seine schwachsinnig Meinung zu allem dazugeben, die Trolle, die nur kommentieren, damit etwas kommentiert ist, werden immer mehr, sodass inzwischen sogar schon eine holländische Zeitung dazu übergegangen ist, die Kommentarfunktion ihrer Artikel erst freizuschalten, wenn man mindestens 75% des Artikels zumindest auf dem Schirm angezeigt hat.

Unzählige Konten auf Facebook sind gefakt!

In Deutschland soll es, bei knapp über 82 Millionen Menschen, mehr als 24 Millionen FB-Accounts geben. Wer bitte glaubt auch nur ansatzweise daran, dass wirklich so viele Menschen, die in Deutschland leben, da einen “echten” Account haben? Das ist Bullshit! Ich behaupte einfach mal, dass von diesen 24 Millionen Accounts mindestens 5 Millionen Fake-Accounts sind, also Anmeldungen unter falschem Namen. Sie haben keinen Fake-Account neben Ihrem eigenen? Ich hatte teilweise mehrere! Bis Facebook dies schwieriger gemacht hat und eine umfangreiche Abfrage durchführte, wenn der Account mal als Fake gemeldet wurde.

Klickgeilheit ist inzwischen eine Volksseuche

Ich weiß, ich wiederhole mich. Ende des Jahres 2015 hatte ich in Facebook angekündigt, dass ich meinen Account löschen werde. Da ging ein Raunen durch meien Freundesliste, ich habe locker 50 oder mehr Aufforderungen bekommen doch zu bleiben. Man lese gerne meine Artikel, würde sich über meine Meinung immer freuen. Also blieb ich. Schon im August 2010 schrieb ich im Artikel “Facebook macht mich krank”, wie sehr mir diese Seite auf den Keks geht. Schon damals, vor sechs Jahren habe ich geschrieben:

Nee, ich will von Facebook nichts mehr wissen. Alleine die Zeit, die ich jeden Tag verschwendet habe. Nur um zu schauen, ob jemand meine Beiträge kommentiert hat oder um irgendwelche blödsinnigen Beiträge nach etwas Wissenswertem zu durchforsten. Mehr als 30 Mal (!) habe ich mich täglich in Facebook eingeloggt. Wie ein Süchtiger durchforstete ich die zum Teil völlig unsinnigen Beiträge und wunderte mich immer wieder, warum die anderen Benutzer z.B. dieses oder jenes APP benutzen.

Ich habe mit seitdem von dieser Sucht nicht einen Meter entfernt. Nicht einen Zentimeter. Mein Tag fängt mit Facebook an und hört mit Facebook auf. Ich kann nicht mehr. Ich will nicht mehr.

Der Messenger war mein größtes Argument

Ich habe immer gesagt: “Ich behalte meinen Account, weil ich viele Bekannte und Freunde in meiner Freundesliste habe, die mich einfach und leicht über den Messenger erreichen können!” Dieses Argument zählt nicht mehr, seitdem man den FB-Messenger auch verwenden kann, wenn man keinen Facebook-Account hat! Ich habe meinen FB-Account deaktiviert und der Messenger funktioniert immer noch, nachdem ich dort meine Handynummer zur Registration benutzt habe.

Also Facebook adè?

Ja, ich bin raus. Sie werden mich nicht mehr auf Facebook finden. Allerdings, und das gebe ich gerne zu, habe ich noch einen Fake-Account, weil ich manchmal auch in Facebook recherchieren muss. Dort lesen ich aber nur, schreibe nichts und beteilige mich auch nicht an irgendwelchen Diskusionen. Das ist zumindest der Plan. Obwohl, da weiß ja keiner wer ich bin.....


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