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Gekaufte Zuschauer für soziale Medien

Na? Dümpelt Ihr Instagram-Account nur so dahin? Sind Sie der Meinung, Ihr Video auf Youtube könnte mehr Zuschauer vertragen oder Ihr Beitrag auf Facebook? Sie geben sich doch so viel Mühe, schreiben Artikel, machen gute Fotos und drehen tolle Videos? Ihnen geht das aber alles zu langsam?


Dann kaufen Sie sich doch Zuschauer!

Da gibt es leider nur einen winzigen, unbedeutenden Haken: Das ist in den meisten sozialen Medien schlicht verboten! Youtube z.B. kennt da keinen Spaß, wenn Sie dabei erwischt werden, ist Ihr Kanal möglicherweise weg. Youtube hat hier klare Richtlinien, das Manipulieren von Zuschauerzahlen gehört zu den Verboten!


Echt jetzt? Stimmt das denn?

NEIN! Das stimmt nicht! Es gibt in den Richtlinien nicht einen einzigen Artikel, der das Kaufen von Zuschauern verbietet! Ich habe danach gesucht, ein solches Verbot gibt es nicht! Es ist allerdings verboten, Videos darüber zu machen:

Im Folgenden findest du ein paar Beispiele für Inhalte, die auf YouTube nicht erlaubt ist:

  • Ein Video, das einen Creator dabei zeigt, wie er mit Erfolg künstliche Zugriffe von einem Drittanbieter kauft
  • Ein Video, in dem ein Creator für einen Drittanbieter künstlicher Zugriffe wirbt: "Ich habe an einem Tag eine Million Abonnenten für dieses Video erhalten – und du kannst das auch!"

    © Youtube

Sogar der Kauf von Abonnenten verstößt nicht generell gegen die Richtlinien von Youtube. Denn eines ist klar: Das muss dem Dienst erst einmal auffallen! Das Landgericht Hamburg z.B. hat 2013 geurteilt, dass das Kaufen von "Gefällt mir"-Klicks keinen Verstoß gegen das Wettbewerbsrecht darstellt, damit diesen Kauf im Grund legalisiert. Nur Werbung sollte man damit nicht machen (LG Stuttgart 2014).


Bots oder echte Menschen?

Und hier liegt der große Unterschied: Kaufen Sie Klicks bei einem "seriösen" Anbieter, werden diese Klicks von echten Menschen, und nicht von Bots ausgeführt. Was das bedeutet? Ein Bot interagiert nicht, er lädt das Video und geht dann einfach weiter. Ein Mensch jedoch, der das Video anklickt, bleibt vielleicht auch eine Minute, weil es ihm gefällt (oder weil die Richtlinien seines Vertrages das verlangen). Diese Leute werden dafür am Gewinn beteiligt, sie arbeiten also für den Anbieter. Diese echten Menschen schreiben auch Kommentare (was man extra buchen kann!)


Wie viele Anbieter gibt es?

Dutzende! Wäre dieser Dienst wirklich illegal und würde es bekannt werden, dass durch die Nutzung eines solchen Dienstes Kanäle oder Accounts gesperrt worden sein, gäbe es diese Dienste nicht mehr oder sie würden in den Untergrund verschwinden. Das ist eine logische Schlussfolgerung! Stattdessen gibt es Dutzende deutsche Anbieter, mit einem richtigen Impressum, man kann die anrufen und ihnen E-Mails schreiben. Einen solchen Anbieter habe ich getestet!


Trafficguru24

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© www.trafficguru24.de

Dazu habe ich mir einen Fake-Kanal erstellt und dort ein Video hochgeladen. Auf dieses Video wollte ich mir nun Traffic kaufen, um zu testen, ob dass denn auch funktioniert. Dabei habe ich den Betreiber der Seite kennengelernt, und was soll ich sagen: Ich mag ihn einfach! Er ist unfassbar nett, geduldig, sehr kompetent und mir erscheint sein Service als absolut seriös. Auch aus dem einen Grund, weil alle Besucher, die er verschickt, echte Menschen sind, die echten Traffic generieren:

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© www.trafficguru24.de

Nachdem man sich für einen der Pakete entschieden hat (es sind auch individuelle Zuschauerzahlen möglich), bezahlt man diese sehr einfach per Paypal und bekommt dann nach ein paar Minuten eine E-Mail vom Betreiber, in die Antwort schreiben Sie das Video, das Sie pushen wollen:

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© www.trafficguru24.de

Ich habe 25 Euro investiert, per Paypal bezahlt und dann einfach abgewartet, ob da auch wirklich Zuschauer eintreffen. Das Tolle an Trafficguru ist, dass Sie jederzeit vollen Zugriff auf die Statistik Ihres Kaufes haben, denn dazu bekommen Sie einen Link, der Ihnen genau anzeigt, was da gerade mit dem Video passiert:

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© www.trafficguru24.de

Doch nicht nur dass, denn die Statistik ist noch wesentlich umfangreicher. So wird Ihnen auch genau angezeigt, aus welchem Land die Views kommen. Es würde dem Algorithmus von Youtube wohl sofort auffallen, wenn ein deutsches Video, von einem deutschen Youtuber hochgeladen, 2000 Views aus Indien bekommt:

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© www.trafficguru24.de

Wie Sie sehen, stammen 99% der Views aus Ländern mit deutscher Sprache. Am Anfang war ich etwas irritiert, weil Youtube die Views langsamer zählt, wie bei Trafficguru angegeben und schrieb dem Betreiber eine E-Mail. Doch er konnte mich sehr schnell beruhigen, was man dann auch bei Analytics gesehen hatte:

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Die Zuschauer "tröpfelten" vereinzelnd auf das Video, da ist es im Grunde vollkommen unmöglich, dass dies dem Algorithmus von Youtube auffällt, ich würde sogar sagen: ein Ding der Unmöglichkeit! Allerdings gibt's auch manchmal "Spitzen", die vielleicht einen Erklärungsbedarf auslösen, nämlich dann, wenn innerhalb von zwei Tagen mehr als 1.000 Besucher auftauchen. Aber auch dies liegt durchaus im Rahmen des Möglichen und Youtube müsste erstmal das Gegenteil beweisen:

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Alle diese Zugriffe sind von Menschen, die sich teilweise das Video anschauen und die alle (natürlich) auch eine unterschiedliche IP-Adresse aufweisen. Für Youtube ist es da schlicht unmöglich, eine Manipulation nachzuweisen, wie soll das gehen?


Socialguru24

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© https://www.socialguru24.de/

Vom gleichen Anbieter gibt es noch mehr. Youtube, Facebook, Instagram, selbst Ihre eigene Webseite, alles wird abgedeckt.

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© https://www.socialguru24.de/

Sollte man das machen?

Das ist einfach meine ehrliche Meinung: Warum nicht? Ich finde es absolut legitim, wenn jemand Geld in die Hand nimmt, um seinen Account zu pushen. Und, was schlicht der Wahrheit entspricht: Alle Netzwerke machen das! Ohne Ausnahme! Sollte der Kanal dann gut laufen und vielleicht sogar Werbeaufträge eintrudeln (bei Instagram schon ab 10.000 Follower), dann kommt das investierte Geld Hundertfach zurück! Selbst wenn Sie 100.000 Follower auf Insta kaufen (der seriöse Anbieter verteilt dass dann auch mehrere Wochen), ist das einfach nur Ihr gutes Recht! Der Service ist nun mal da und es ist nicht verboten!

Und ein Wort zum Schluss: Diese Ausgaben lassen sich sogar als "Werbemaßnahme" beim Finanzamt absetzen! Das Gleiche gilt auch für Donations, die live in einem Youtube-Video eingeblendet werden. Denn auch das ist Werbung. Gerade dann, wenn der LiveStream 10.000 Zuschauer hat und damit 10.000 Zuschauer Ihren Namen lesen! Denken Sie mal drüber nach. Sie "donaten" (spenden) 5 Euro in einen Livestream, Ihr Name wird eingeblendet und 10.000 echte Menschen sehen und teilweise hören Ihren Namen, weil der Youtube/Twitcher die Namen oft vorliest. Mehr Werbung geht nicht!


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