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Corona | TAZ | Kontrollverlust im Mutterland

singapur

Es gibt Artikel in der Zeitung, da steige ich dann auch nicht mehr durch und frage mich allen Ernstes, was das soll. Die TAZ fabuliert sich heute einen Kontrollverlust in Singapur zusammen, weil sich dort die Zahl der Infizierten sprunghaft vergrößert hatte. Von den über 9.000 mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen sind aber die wenigsten Einheimische. Die meisten der Infizierten sind Arbeitsmigranten, davon halten sich mehr als 200.000 Menschen in Heimen auf, in denen sich "mehr als 20 Menschen einen Schlafsaal teilen" und "noch mehr Menschen eine Küche und die sanitären Einrichtungen!"


Ich suche da noch den Kontrollverlust

Wo soll da bitte ein Kontrollverlust stattfinden? Ich kann da keinen erkennen! Diese Menschen haben Ausgangsverbot und es ist doch vollkommen klar, dass sich in diesen Heimen, in denen teilweise mehrere Tausend Menschen leben, das Virus verbreiten kann. Wo soll da bitte das Megaproblem sein, dass die TAZ da anspricht, zumal die überwiegende Mehrzahl der Infizierten nur leichte Symptome aufweist.


Ich verstehe diese Berichterstattung nicht

Singapur hat die kleinste Infektionsrate im ganzen asiatischen Raum, weil die Regierung sehr schnell erkannt hat (und bereits Erfahrung mit SARS hatte), dass man sich und den Staat nur schützen kann, wenn man rigorose Maßnahmen ergreift. Das ist ihnen bis jetzt gelungen und auch der Anstieg der Infizierten auf über 9.000 Menschen ändert  nichts an dieser Tatsache. Die Infektionsrate liegt bei 0,02%, die Todesrate bei gerade mal bei 0,1% (Singapur hat bis jetzt 11 Tote gemeldet).

Wo ist das der Kontrollverlust? Ich sehe keinen!

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