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Filmkritik: Elysium

In gut 150 Jahren ist vieles auf der Erde anders, doch Zwei-Klassen-Gesellschaften gibt es noch immer. Die Reichen wohnen auf einer Raumstation, die Armen auf der ruinierten Erde. Während eine Politikerin und ein Soldat unbedingt den Luxusstaat beibehalten wollen, mobilisiert ein einfacher Arbeiter auf der Erde die Massen, um dieses abartige System zu vernichten und endlich die Technik, den Fortschritt und die medizinische Versorgung auf die Erde zu holen, die ihnen "von oben" jeher verwehrt wurden.

Ich weiß nicht, für welchen Film das geschrieben wurde, aber das stimmt so nicht ganz. Der "einfache Arbeiter" mobilisiert keine "Massen", sondern nur eine Handvoll Kriminelle und er macht dies auch nicht, um "die Technik auf die Erde zu holen", sondern weil er schlicht überleben will. Die Politikerin will auch den "Luxusstaat" nicht erhalten, sondern sich an die Macht putschen und der "Soldat" ist ein durchgeknallter Psychopat, der als "Schläfer" auf der Erde lebt und die Drecksarbeit für das Regime auf Elysium ausführt, wobei man ihn dann auch nicht mehr kontrollieren kann.

Elysium

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Zuletzt bearbeitet am 03.09.2013 13:24