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Auf der Buchmesse

Natürlich wollte ich auf die Buchmesse, schließlich wurde dort eines meiner Bücher ausgestellt. Bei herrlichstem Spätsommerwetter bretterte ich über die Autobahn in Richtung Frankfurt, nicht ohne vorher einen Freund einzuladen, der sonst nie aus seiner Bude rauskommt. Vorher noch in Spessart Nord etwas gegessen, die Preise waren in Ordnung, das Essen auch. Nicht umwerfend, aber durchaus lecker.

Zum ersten Mal nach bestimmt 20 Jahren bestieg ich einen Bus. Dieser brachte uns vom Parkhaus Rebstock bis direkt - was für ein Zufall - vor die Halle 3, in der auch der BOD-Verlag seinen Stand aufgestellt hatte. Dort angekommen flirtete ich zunächst heftig mit der der netten, sehr gutaussehenden Saftschupse (das ist nett gemeint) und quasselte etwas mit den BOD-Leuten.



Danach suchte ich mein Buch, welches in einem separaten, nach allen vier Seiten abgeschlossenen Raum untergebracht war, der nur durch eine schmalen Einlass betreten werden konnte. In der Mitte befand sich ein Tisch und mehrere Stühle und ich kam sofort, wie immer, mit dem älteren Ehepaar ins Gespräch, welches man auf den Bildern sieht. Leider, dass muss ich wirklich sagen, war dieser Raum in der Zeit, in der ich anwesend war, nicht sehr gut besucht. Während draußen auf dem Gang hunderte von Menschen vorbei strömten, fanden in den zwei Stunden, in denen ich dort war, vielleicht 10 Besucher den Weg dort hinein. In dem Raum standen viele Bücher und so war es nicht verwunderlich, dass diese Handvoll Menschen mein Buch nicht beachtet haben. Damit mein Buch dort ausgestellt wurde, habe ich immerhin 100 Euro bezahlt. Natürlich kann ich von den zwei Stunden nicht auf die ganze Messe schließen, enttäuscht war ich dennoch.



Mein Fazit ist, dass ich nächstes Jahr, mit einem anderen Buch, wieder auf der Buchmesse vertreten sein werden. Dann aber möchte ich nicht mehr in dieser Kammer untergebracht, sondern mein Buch sollte draußen auf dem Gang ausgestellt werden. Das kostet 500 Euro. Das ist viel Geld, aber ich kann das steuerlich absetzen. Und irgendwann muss der Knoten platzen und eines meiner Bücher wird öfters verkauft als zehn Mal. Dann hat sich die ganze Plackerei auch gelohnt.

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