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Der Papst, die Katholiken und die Kondome

Wie das zusammengeht? Katholiken und Kondome? Oder der Papst und Kondome? Gar nicht! Was der alte Mann aus Rom, der sich "Oberhaupt der Christen" nennt, mal wieder eindrucksvoll bewiesen hat. Bei einem Besuch in Afrika sagte er in etwa folgenden Satz:
Die Verteilung von Kondomen sind kein gutes Mittel bei der Bekämpfung von AIDS. Im Gegenteil, sie verschlimmern das Problem noch. Wichtig im Kampf gegen AIDS sind ein Mitgefühl für die Opfer und "spirituelles und menschliches Erwachen"!
Was will uns dieser unglaublich dumme Satz sagen? Das der Papst keine Ahnung hat? Das sicher auch, aber was der Papst eigentlich meinte war: "Wenn ihr Kondome in Afrika verteilt und dabei erzählt, dass diese gegen Aids schützen, dann poppen die einfach munter weiter!"

Und genau das sollen die ja nicht. Schon Frau von Thurn und Taxis bemerkenswerter Satz "Der Neger an sich schnackselt ja gerne" zeigt uns ja, dass die Leutchen in Afrika zumindest wissen wie es geht. Und genau das will der Papst ja nun verhindern. Die sollen nicht schnackseln, die Afrikaner, die sollen beten und arbeiten! Und wenn wir da unten Kondome verteilen und dabei erzählen die Dinger würden gegen AIDS helfen, dann glauben die schwarzen Menschen das vielleicht ja auch noch. Schlimmer kann's ja nimmer kommen! Der katholische Christ soll arbeiten und sich nicht mit der Nützlichkeit von Kondomen gegenüber AIDS beschäftigen!

Und dann der Islam. Seitdem fundamentalistische, strenggläubige, fanatische, selbstmordattentäterausbildende Muslime durch die Welt ziehen und Angst und Schrecken verbreiten, versucht sich auch der Vatikan in Rücksichtnahme und vorsichtiger Annäherung. Muss ja nicht sein dass eine Boing in den Vatikan steuert. Solange man das verhindern kann. Wenn der Vatikan eine eigene, schlagkräftige Armee hätte, so wie früher, dann würden die Worte sicher anders lauten.

Puh, zum Glück sind diese Zeiten rum. Das fehlte noch, das auch die Katholischen wieder das Schwert rausholen. Das haben die ja nun lange genug gemacht. Ich zitiere einen katholischen Geistlichen, der bei der "Missionierung" in Südamerika dabei war: "Wir sind knöcheltief durch Blut gelaufen. Soviel Blut konnte die Erde gar nicht aufnehmen." Zumindest er war erschüttert. Der Fürst, der im Namen der katholischen Kirche das Exempel unter den Indianern statuiert hatte, den interessierte das Ganze sowieso nicht. Wenn alle tot sind, braucht man ja nicht mehr fragen ob man das ganze Gold mitnehmen darf.
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