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Gerd Höller - Mein Kochbuch

Was habe ich mich gefreut: Mein erstes Buch kann nun in allen Internetshops bestellt werden, in denen man Bücher bestellen kann. Ich habe lange an dem Buch gearbeitet, habe Rezepte ausprobiert, mir viele Gedanken gemacht und mir einen Verlag gesucht. Heute kam mein Exemplar und ich war sehr enttäuscht. Aus meinem "Kochbuch" wurde ein dünnes "Kochbüchlein", das mit 10 Euro völlig überteuert ist. Zu dem Preis kauft das kein Mensch, das geht echt nicht. Von den 10 Euro erhalte ich gerade mal einen Euro. Diese Tatsache alleine macht mir nichts aus, ich hab's nicht des Geldes wegen gemacht. Ich bereue es gerade ein wenig, dass ich in meinem Bekanntenkreis so mit dem Buch angegeben habe, ich höre schon die ersten Lacher. Das geschieht mir recht, ich hätte mir erst ein Exemplar schicken lassen sollen, bevor ich so damit angebe. Im Kaufland kann man Kochbücher für 5 Euro kaufen, die haben 400 Rezepte auf 320 Seiten, davon sind mindestens 200 Seiten mit fetten Bildern. Scheiße sowas, das ärgert mich jetzt ein wenig. Aber was will man von 80 Seiten schon erwarten. Wenn ich die Bilder nicht reingesetzt hätte, dann hätte ich es für 5 Euro anbieten können, aber wer kauft ein Kochbuch ohne Bilder? Ich hatte mir jedenfalls wesentlich mehr vorgestellt, als es nun ist. Das Buch kann man schon im Freundeskreis verschenken, mehr aber auch nicht. Natürlich bin ich froh, wenn es auch von jemandem gekauft wird, aber wohl fühle ich mich dabei nicht. Es ist einfach zu teuer, ich selbst würde dafür keine 10 Euro bezahlen. Wenn ich als Autor selbst 100 Stück bestelle, kostet mich das 513 Euro. Dann könnte ich es auf dem Flohmarkt für 6 Euro hinstellen. Das wäre ein Preis, mit dem ich Leben könnte.
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