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Blue Whale Challenge – Spiel bis in den Tod

Erinnern Sie sich noch an die Ice Bucket Challenge im Internet? Tauende von Menschen haben sich eiskaltes Wasser über den Kopf geschüttet und so auf die Krankheit ALS aufmerksam gemacht. Da auch jeder der Teilnehmer mind. 10 Dollar gespendet hatte, kamen auf diese Weise für die ALS-Forschung mehr als 40 Millionen US-Dollar zusammen. Eine tolle Sache! Mir ist keine Challenge bekannt, die nochmal so einen Hype ausgelöst hat.

Bis zu 130 Tote Jugendliche?

Jetzt taucht eine neue Challenge in den Medien auf, nämlich die Blue Whale Challenge. Wale sollen angeblich, das ist überhaupt nicht bewiesen, freiwillig Selbstmord begehen in dem sie einfach an einen Strand schwimmen. Seit 2014 sollen angeblich bis zu 130 Jugendliche in den Freitod gegangen sein, nachdem sie an der Blue Whale Challenge teilgenommen haben.

Die Blue Whale Challenge

Wird ein Spieler nominiert, muss er 50 zum Teil sehr gewalttätige Aufgaben erledigen, an  deren Ende mit der fünfzigsten Aufgabe der Freitod des Spielers steht. Diese Aufgaben werden tageweise erledigt. Ziel ist es dem Teilnehmer zunächst die Angst vor Schmerzen zu nehmen und ihn dann physisch so zu destabilisieren, dass er Selbstmord begeht.

Dieses “Spiel” kommt aus Russland und die Gerüchte überschlagen sich. Angeblich soll es bereits mehr als 130 Jugendliche das Leben gekostet haben, die Zahl ist aber nicht bestätigt. Laut dem englischen Wikipedia-Eintrag könnte es sich allerdings auch um einen Hoax handeln, als um eine Falschmeldung.

Vermutlicher Urheber verhaftet

Der 21-jährige Filip Budeikin wurde verhaftet, weil er Gruppen in den russischen sozialen Medien (wie VK) erstellt hatte, die nur ein Ziel hatten, Menschen in den Selbstmord zu treiben. Ihm wird “Anstiftung zum Selbstmord” vorgeworfen.

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Mehrere Selbstmorde bestätigt

Woher die Zahl von 130 Toten kommt, konnte ich nicht recherchieren, es scheint aber doch einige Selbstmorde gegeben zu haben, bei denen sich ein Zusammenhang mit dem Blue Whale erkennen lies.

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Das sind Yulia Konstantinova (15) und Veronika Volkova (16), die sich in Russland von einem Hochhaus gestürzt haben. Ermittler fanden bei ihnen offenbar eindeutige Beweise, dass der Selbstmord im Zusammenhang mit dem Blue Whale steht.

Mein Fazit

Auch wenn viele das nicht hören wollen, achten Sie darauf was Ihre Kinder im Internet so treiben. Eine Kontrolle der Onlineaktivitäten Ihrer Kinder fällt unter die Fürsorgepflicht aller Eltern und hat absolut nicht mit mangelndem Vertrauen oder gar einem Vertrauensbruch zu tun.

Quellen

Horrorfakten, Computerbild, Wikipedia, BigFM, DailyMail, Bento 

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