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Schon wieder im Caritas

Ich sollte es ja langsam gewöhnt sein. Freitag erst Hausarzt, dann Einweisung ins KH (Verdacht auf Darmdurchbruch nach Ultraschall). Dort sage ich zu insgesamt drei wirklich sehr netten “Studentinnen im praktischen Jahr” (es war kein Arzt bei mir): Da unten tut's weh seit 14 Tagen und zeige auf den Unterbauch und auf einen Schmerzpunkt neben dem Bauchnabel, eine OP-Narbe, von denen ich dort im Bereich echt viele habe. Blutprobe (o.B.), Urinprobe (o.B.), Stuhlprobe (o.B.), Röntgen: Oh! Eine Koprostase, aber kein Durchbruch (wenigstens eine gute Nachticht), also zu Hause abführen (mit Glaubersalz) bis alles leer ist, Schmerzen im Unterbauch (oberhalb des Schambeins bis unterhalb des Bauchnabels ) sind aber immer noch da. Auch die Krämpfe sind noch da, die ich aber schon seit 30 Jahren habe. Allerdings nur zwei, drei Mal im Jahr. Jetzt hab’ ich die jeden Tag. Irgendwann falle ich tot um und keiner will's gewesen sein. Und kommt mir bloß nicht mit Morbus Crohn. Den Scheiß kann ich gerade gebrauchen. Als ob ich nicht genug Krankheiten angesammelt hätte: Sarkoidose, Tachykardie, chron. Gastritis wegen Refluxösophagities, Hyperurikämie, Hypothyreose, seborrhoisches Ekzem und eine Panalgesie (chron. Schmerzsyndrom). Bestimmt hab’ ich irgendwas vergessen, ich hab’ den Überblick längst verloren.

Update vom 03.01.2017

Beim Urologen gewesen. Weil’s mich wahnsinnig macht nicht zu wissen, wo dieser Schmerz herkommt. Bin genauso klug wie vorher: Prostata, Nieren und Blase, sowie Urin in Ordnung. Da kann es nicht herkommen. Er meinte, es könne durchaus am Wetter liegen und den drei Netzen mit den dazugehörenden OP-Narben, die mir gerade so zu schaffen machen. Ich versuche trotzdem noch eine Magen- und Darmspiegelung zu bekommen. Schaden kann das nicht und schließt das dann auch aus. Hoffentlich.

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Zuletzt bearbeitet am 16.01.2017 12:48

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