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Alice Schwarzer will Prostitution abschaffen

Als ob diese Frau auf dieser Welt noch nicht genug angerichtet hätte, holt sie jetzt zu einem –  vielleicht finalen –  Paukenschlag aus: Die Oberfeministin und selbsternannte Frauenrechtlerin Alice Schwarzer will nun auch noch die Prostitution abschaffen.

Wenn man dann auch noch sieht, wer dieses noble Vorhaben unterstützt, wundert einen gar nichts mehr. Da tummelt sich das gesamte Gutmenschentum um diese Frau und brüllt einstimmig: Ja, weg damit!

Gewerbsunzucht

Sicher, was im Rahmen der Hurerei abgeht, muss unbedingt und dringenst kontrolliert und bekämpft werden. Es kann nicht sein, dass schon Kinder zur Prostitution gezwungen werden und dieser "Markt" so kriminalisiert wird, das man schon von einem Sklavenmarkt reden kann.

Schon vor mehr als 3.000 Jahren dienten Tempeldienerinnen dazu, sich gegen Geschenke hinzugeben und sicher "verkaufen" Frauen auch seit dieser Zeit ihren Körper. Die Gründe dafür sind so vielfältig und gehen von finanzieller Not bis zum Spaß an der Sache oder einem nicht gerade schlechten Nebenverdienst.

In einigen Bundesstaaten in den USA ist die gewerbliche Prostitution unter hohen Strafen verboten und es gibt genug Länder auf dieser Welt, da kommt man als Hure und als Freier lebenslang hinter schwedische Gardinen. Das hält die Menschen aber nicht davon ab, es trotzdem zu machen, auch auf die Gefahr hin, deswegen für 10 Jahre eingesperrt oder sogar getötet zu werden. Die Todesstrafe für Prostitution gibt es z. B. in Saudi-Arabien (für alle Beteiligten) im Sudan und im Jemen.

Selbst im ISLAM gibt es, bei den Schiiten, die s. g. Genußehe, die einer Prostitution gleichkommt. Die überwiegende Mehrzahl der sunnitischen Muslime lehnen die Prostitution aber –  unter drastischen Strafen –  ab. Die katholische Kirche hat bereits im Mittelalter die Prostitution toleriert, obwohl sie religiös natürlich abgelehnt wird. Diese Doppelmoral hing mit der meist finanziellen Armut der Frauen zusammen.

Freie Prostitution

Wenn eine Frau sich entscheidet, aus welchen Gründen auch immer, ihren Körper gegen Geld anzubieten und wenn sie dies aus freien Stücken macht, dann sollte man das nicht verbieten. In Deutschland gibt es seit 2001 das Prostitutionsgesetz, welches den Umgang mit diesem Thema regelt.

Unsere staatlichen Organe bekommen genug Handlungsspielraum, um die illegale Prostitution einzudämmen und zu bekämpfen. Anstatt sie zu verbieten, sollten man lieber die Möglichkeiten der Gesetzgebung weiter ausschöpfen und den ausführenden Organen mehr Handlungsspielraum und mehr finanzielle Möglichkeiten zur Hand geben.

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